Man darf der kostenlosen Abendzeitung „heute“ durchaus zugestehen, dass sie sich zu einem professionellen Printprodukt entwickelt hat. Über die redaktionelle Qualität oder die Trennung von Redaktion und Werbung darf man zwar geteilter Meinung sein… Leider scheint der Anspruch der Professionalität aber noch nicht ganz bis zur Inserateakquisition durchgedrungen zu sein:

Ich weiss nicht, ob es bei potentiellen Inserenten einen guten Eindruck macht, wenn der Anzeigeverkauf via kostenlose freewebs.com-Website und gmx-Mailadresse abgewickelt wird? Oder ist das ein bewusstes Understatement, dessen tieferen Sinn ich einfach nicht sehe?
Donnerstag, 7. Juni, 2007 um 5:39
weit gefehlt! wir haben hier die neuesten marketing-ideen amerikanischer pr-gurus umgesetzt. die gmx-adresse signalisiert potentiellen werbekunden, wie sparsam wir sind und sicher keine zu hohen preise verlangen…
Freitag, 8. Juni, 2007 um 9:39
Bemerkenswert ist ja immerhin, dass man bei der Heiniger-Werbung für die Mailadresse eine eigene Domain nutzt, für die Webseiten dann aber doch dieses Freeweb-zeugs.
Auf heiniger-werbung.ch gibts ja immerhin auch Webinhalte, auch wenn mir das dort mehr nach Imagepflege aussieht, die mir aber auch nicht ganz geheuer vorkommt, wenn ich da lese:
Bei heiniger & miescher benutzt man zwar auch freewebs, aber dafür sind die Seiten immerhin gebrandet, was man von den freewebs-Seiten der Kollegen vom Zollikerberg ja nicht wirklich behaupten kann…