Aktion „Lasst Leu nicht verhungern!“

Der Leu gehört zu ab sofort zu einer bedrohten Spezie, er muss nämlich vom 16.-19. April selber kochen! Noch viel schlimmer, 2 Teenager sind in dieser Zeit von seinen Kochkünsten abhängig:

Als bekennender Antikoch werde ich nächste Woche alle ideale über Bord werfen und insgesamt 4 Tage lang als Hausmann amten. Das heisst, morgens Sandwich streichen für die 2 Teenager, Mittags warme Küche und wenn die Energie noch reicht auch abends warm.

Keine Frage, da muss ein Rezept hin! Mein lieber Leu, ich empfehle dir eine Früchtewähe bzw. je nach Dialekt Früchtekuchen:

  1. Kaufe bei einem Grossverteiler einen Kuchenteig (nicht Blätterteig, nicht Pizzateig), nach Lust und Laune Früchte, gemahlene Haselnüsse, Milch, Rahm, Eier, Zucker und Mehl (das eine oder andere wird’s zuhause in diesem Teil, das Küche genannt wird, haben).
  2. Dann nimm ein Kuchenblech, einfetten, Kuchenteig reinlegen und mit einer Gabel Löcher in den Teig stechen.
  3. Den Teig mit den Haselnüssen bestreuen.
  4. Die Früchte waschen, allenfalls schälen, halbieren oder vierteln oder sonstwie verkleinern und möglichst hübsch auf dem Teig anordnen. Bei Bedarf etwas zuckern.
  5. Das Ganze eine Viertelstunde in den vorgeheizten Backofen (ca. 200 Grad).
  6. In der Zwischenzeit ca. einen 1/2 Liter Guss machen: 2 dl Rahm, 2 dl Milch, 2 Eier, 2 Esslöffel Zucker und einen Esslöffel Mehl, gut mischen.
  7. Nach der Viertelstunde den Guss über die Wähe giessen und die Wähe noch einmal für 20-25 Minuten in den Ofen.

That’s it! Schmeckt hervorragend und du bringst erst noch deine Kiddies dazu, Früchte zu essen! Die ganz Süssen können noch etwas Schlagrahm und Zucker drüber kippen. Und die Wähe schmeckt erst noch kalt am Tag darauf mindestens so gut und eignet sich perfekt als Znüni oder so!

2 Antworten to “Aktion „Lasst Leu nicht verhungern!“”

  1. Strandi Says:

    „…(das eine oder andere wird’s zuhause in diesem Teil, das Küche genannt wird, haben).“

    Tz, stilistisch sehr schlecht. Bei Relativsatz sollte man vermeiden, dass da noch ein Wort vom Haupsatz hinten dranklebt. Besser also: (das eine oder andere wird’s zuhause in diesem Teil haben, das Küche genannt wird.)
    Auch wenn’s komisch aussieht!

  2. perfektionist Says:

    @ Strandi: Tja, wenn das dein einziges Problem ist… Aber dass es dafür gleich die Note „sehr schlecht“ gibt? Mindestens ein „knapp genügend“ hätte ich schon erwartet😉 Sehr schlecht ist es m.E. übrigens auch, wenn man einfach so Artikel vergisst:

    „Bei [einem] Relativsatz sollte man vermeiden, dass…“

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