Startup-Serie auf SF: Lauter alte und lahme Säcke

Es wurde ja schon verschiedentlich über die SF-Serie „Startup“ gebloggt. Als fernsehloser Mensch habe ich die Sendung noch nie gesehen, nur schon viel darüber gelesen. Heute habe ich mir aber die Zeit genommen und die dritte Sendung online geschaut. Nun ja, mein Fazit?

  1. Ich war von Beginn weg verwundert, dass alle Finalisten mit ihrer Firma schon relativ weit fortgeschritten sind und offenbar nur noch auf der Suche nach Kapitel für weitere Investitionen sind. Ich hätte hier eigentlich mehr visionäre Typen erwartet, die irgendeine grandiose Geschäftsidee haben, aber noch meilenweit von deren Lancierung weg sind. Aber wahrscheinlich haben diese entweder so eine Startup-Serie nicht nötig oder aber fürchten sich davor, zuviel von ihrer Geschäftsidee preisgeben zu müssen.
  2. Für mich überraschenderweise hat man eigentlich alle Startups im Bereich Neue Medien, Internet, Blogs etc. relativ rasch mal aussortiert und dafür auf solide Produkte gesetzt. Ich gehe mal davon aus, dass dies von Anfang an so geplant war, da man vom typischen SF-Zuschauer aus ging, der mit diesem neumodischen Zeugs eh nichts am Hut hat.
  3. Und nun wundert sich die Jury, dass sie in der dritten Sendung nur noch alte Säcke an Bord hat, die in etwa das Feu sacré eines halben Glas Milchs versprühen…

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