Ist Arbeiten wirklich so schlimm?

Unter der Woche, irgendwo in einem Zug: „Seufz, immerhin ist schon Mittwoch, nur noch zwei Tage, dann ist endlich Wochenende!“

Am Freitag-Nachmittag, irgendwo in einem Grossraumbüro: „Noch zwei Stunden, dann ist endlich Feierabend! Wochenende, ich komme!“

Jeden Sonntag-Abend auf DRS3: „Leider neigt sich das Wochenende schon wieder seinem Ende entgegen. Nun ist alles erlaubt, ausser an Montag denken. Zögert mit uns den Wochenbeginn noch ein wenig hinaus!“

etc. etc. etc.

Ist denn Arbeiten wirklich fast für die ganze Bevölkerung negativ, mühsam, anstrengend, langweilig, stressig – und damit etwas, was man möglichst rasch hinter sich bringen muss?

Oder umgekehrt gefragt: Ist denn das Wochenende immer nur so toll, schön, lustig, abwechslungsreich, entspannend – und damit etwas, was man möglichst verlängern muss?

Okay, ich habe das Glück, selbständig zu sein und damit bei der Arbeit in den allermeisten Fällen etwas zu tun, was ich wirklich tun will und das mir Spass macht. Und ich kann mir meine Arbeitszeit unter der Woche ziemlich flexibel einteilen – um z.B. während des Tages Sport zu treiben. Dafür sitze ich aber halt auch mal am Wochenende an den Laptop – ohne gleich frustiert zu sein. Wenn man sich aber landauf, landab ein bisschen umhört, hat man wirklich das Gefühl, zwischen Arbeit und Wochenende klaffe ein riesiger Graben, eine unüberbrückbare Grenze zwischen schlecht/gut und negativ/positiv. Haben diese Leute nie Spass bei der Arbeit? Haben diese Leute nie ein mieses Wochenende?

2 Antworten to “Ist Arbeiten wirklich so schlimm?”

  1. bluetime Says:

    ich hasse weekends!gehöre zur seltenen spezies frau die sich grundsätzlich immer auf den montag freut:-)
    und arbeiten solltze spass machen, wer keinen spass bei seiner arbeit hat sollte sich überlegen den job zu wechseln.
    (den der mutter kann man schlecht wechseln,also gilt hier für mich:gring ache u seckle)
    🙂

  2. hello Says:

    Na ja! Also wenn das so einfach wäre mit dem jobwechseln, dann würden ja alle in einem job arbeiten, der ihnen wirklich Spass macht! Ich glaube es ist eine Illusion, dass arbeiten immer und überall spass macht. es gibt erstens bei jeder arbeit dinge die echt unerträglich sind. es stellt sich irgendwann die routine ein und es müssen meistens irgendwelche sachen gemacht werden, ob man das in dem moment dann will oder nicht, zählt nicht. außerdem hat man sich noch mit seinen kollegen und vorgesetzten rumzuschlagen, die manchmal extrem anstrengend sein können. wenn du selbständig arbeitest, dann kannst du den tagesplan doch noch ein wenig besser nach deinen eigenen bedürfnissen abstimmen. das geht bei mir im staatsdienst nicht so gut. da gibt’s für alles offizielle regelungen, was ziemlich nervt, weil es jegliche kreativität und freiraum nimmt. schrecklich!!! na mehr fällt mir jetzt auf die schnelle auch nicht ein! Ach ja doch – es gibt arbeiten wo es meiner meinung nach pervers wäre sie spassig zu finden: so wie kloputzen oder in der palliativpflege! lg, herzilein

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