Bloggen mit Schmidhauser

(Der folgende Beitrag hat nichts mit Corinne Schmidhauser als Person oder als Politikerin zu tun, sondern bezieht sich nur auf ihre Website. Ich kenne sie nicht persönlich und habe bis heute auch nicht gewusst, dass die ehemalige Spitzen-Skifahrerin für die FDP kandidiert.)

In der heutigen Ausgabe der Berner Zeitung ist mir das folgende Inserat aufgefallen: „Bloggen Sie mit | corinneschmidhauser.ch | FDP, Wir Liberalen“. Okay, nachdem Bundesräte bloggen, die SP gleich zwei Blogs führt und die NZZ mit nzzvotum.ch ein Polit-Blogprojekt gestartet hat, scheinen nun auch die lokalen Politiker und Ex-Spitzensportler mit Blogs bei ihren potentiellen Wählern punkten zu wollen. Interessant fand ich aber den Ansatz „Bloggen Sie mit“, was irgendwie Interaktivität verspricht.

Auf der Startseite begegnen wir das erste Mal Corinne Schmidhauser im Portrait à la Roy Lichtenstein, auch gleich mit dem passenden Claim „Politik mit Profil“. Der Claim liefert bei Google schon mal etliche Treffer, scheint also nicht besonders innovativ zu sein – und erinnert mich eher an die aktuelle Werbung der Migros Klubschule.

Einen Klick weiter sieht’s dann schon effektiv etwas „bloggiger“ aus, zumindest trifft man unterhalb der horizontalen 0815-Navigation auf eine Art Tagcloud. Doch wie komme ich jetzt zum Blog? In der Navigation ist er schon mal nicht zu finden. Aha, die Tagcloud ist nicht wirklich eine Tagcloud, aber der Begriff „Bloggen mit Corinne Schmidhauser!“ ist verlinkt mit ihrem Blog. Und tatsächlich, im Hintergrund lädt sich via Frame-Lösung der effektive Blog schmidhauser.kaywa.com.

schmidhauser.png

Leider ist der Header so tief unten angesiedelt und gross, dass man nur gerade den obersten Teil des Blogs sieht. Zudem entsteht durch die Frame-Lösung ein mühsamer Doppel-Scrollbalken. Nicht genug: Da der Kaywa-Blog offenbar zu breit ist für das Design der Homepage, muss sich der Besucher auch noch mit einem unnützen vertikalen Scrollbalken abfinden.

schmidhauser2.png

Liebe Corinne Schmidhauser, dein Blog ist gut gemeint, aber wirklich punkten wirst du so wohl kaum. Wahrscheinlich wäre mit relativ kleinem Aufwand etliches mehr herauszuholen.

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