Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Weiter geht es auf perfektionist.ch!

Montag, 20. August, 2007

Liebe Blog-Besucher, ab sofort bloggt der Perfektionist unter www.perfektionist.ch! Darf ich euch bitten, eure Bookmarks entsprechend zu ändern? Wer den Feedburner-Feed abonniert hat, muss nichts ändern, dort habe ich die neue URL bereits hinterlegt.

BTW: Vorbeischauen auf perfektionist.ch lohnt sich, es hat nämlich ein neues Layout gegeben 😉

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SonntagsZeitung: Tipptopper Kundenservice

Sonntag, 18. März, 2007

Man soll ja den Kundendienst der Unternehmen nicht nur immer kritisieren, sondern auch ab und zu loben:

Da ich bis letzten Mittwoch in den Ferien war, habe ich online eine Ferienunterbrechnung meines SonntagsZeitungs-Abos erfasst. Leider hat nun etwas nicht funktioniert, auf jeden Fall lag heute keine SonntagsZeitung im Briefkasten, obwohl die Unterbrechung richtig terminiert war. Auf der Website fordert die SonntagsZeitung den Abonnenten in solchen Fällen auf, die entsprechende Hotline anzurufen: Und was sagt mir da die nette Dame von der Hotline? „Kein Problem, wir stellen Ihnen die Ausgabe heute noch per Kurier zu!“. Wow, da wurden meine Erwartungen aber mehr als übertroffen! Ich hatte maximal erwartet, dass mir auf meinem Abo eine Ausgabe gutgeschrieben würde, aber das ist ein perfekter Service der SonntagsZeitung!

PostFinance: Grundkurs im Kundendienst

Donnerstag, 15. März, 2007

Ich war gerade im Ausland und musste mit Schrecken feststellen, dass der Magnetstreifen meiner MasterCard futsch ist. Da die Postcard nicht Maestro-tauglich ist und nur auf dem völlig unnützen Plus/Cirrus-Netzwerk basiert, war ich geldtechnisch ziemlich aufgeschmissen… Deshalb marschierte ich heute zielstrebig in ein PostFinance-Beratungscenter und wollte eine neue MasterCard bestellen: Doch was erzählt mir da die nette Dame am Schalter? Die MasterCards werden nicht von PostFinance verwaltet, sondern von der Viseca. Entsprechend müsse ich mich direkt bei Viseca melden, sie könne mir leider nicht weiterhelfen.

Hallo, geht’s noch? Mit ist völlig egal, wer die Karte effektiv herausgibt, aber solange die MasterCard auf mein Postkonto lautet, die Karte gelb ist und gross PostFinance drauf steht, will ich als Kunde eine gewisse Unterstützung von dieser Möchtegern-Bank! Und selbst wenn der Prozess dann effektiv via Viseca läuft, so kann doch die Schalterdame meine Karte entgegennehmen und für mich bei der Viseca eine neue Karte bestellen. Aber offenbar langweilt sie sich lieber hinter dem Computer und vermeidet Kundenkontakt.

Und nun zum Grundkurs: Ein unzufriedener Kunde ist grundsätzlich nichts schönes. Wenn man ihn aber als Firma zufriedenstellt, ist er gemäss diversen Studien anschliessend zufriedener als der durchschnittliche Kunde. Kann/will man ihm aber nicht helfen, maximiert sich die Unzufriedenheit. Dazu kommt, dass ein zufriedener Kunde sein Erlebnis kaum nur etwa ein halbes Dutzend mal weitererzählt, während der unzufriedene Kunde dies bis zu 40 mal macht – oder wie in meinem Fall sogar bloggt 😉

Zattoo: Ist jemand wirklich happy damit?

Dienstag, 6. März, 2007

Ich finde ja Zattoo wirklich eine coole Applikation, zumal ich keinen Fernseher rumstehen habe. Insofern bin ich ein Nutzer der ersten Stunde und habe mir erhofft, doch mal ab und zu in die Röhre zu schauen und erst noch die Billag-Gebühr zu sparen. Aber ich bin ehrlich gesagt am Verzweifeln: Dauernd meldet sich das Programm mit „Insufficient Bandwith“, das Bild immer irgendwo extrem verpixelt und der Ton zwischen einer halben und einer ganzen Sekunde verschoben… Liebe Zattoo-Macher, so macht Fernsehen mit euch keinen Spass!

Klar, erste Antwort, schraub mal die Bandbreite hoch! Aber hispeed 3000 muss doch irgendwie reichen? Und das Problem taucht nicht nur zu Stosszeiten auf, sondern auch mitten am Nachmittag oder so…

Fazit für mich: Zattoo eignet sich derzeit nur für maximal eine halbe Stunde Simpsons, wo Bild und Ton nicht zwingend absolut synchron sein müssen 😉

PostMail: Ist den Werbern die Fantasie ausgegangen?

Dienstag, 6. März, 2007

In diesen Tagen startet PostMail, die Brief-Divison der Schweizerischen Post, ihre neue Werbekampagne unter dem Titel „Briefe und mehr“. Dabei setzt PostMail auf vier Schwerpunkte:

  • PostMail als Ganzes steht im Fokus. Der Name PostMail und unsere breite, innovative Dienstleistungspalette sollen ins Bewusstsein der Leute gerückt werden.
  • Der neue Claim „Briefe und mehr“ drückt aus, dass der Brief unser Kerngeschäft ist und bleibt. Daneben hält PostMail aber ein Angebot bereit, das über den Brief hinaus geht. Von digitalen Frankierlösungen über Document Management bis zum Direct Marketing.
  • Von nun an wird die gelbe PostMail-Taube ständige Begleiterin des Unternehmens sein. Sie erzeugt einen Wiedererkennungseffekt: Wo die Taube ist, kann PostMail nicht weit sein.
  • Die Kampagne richtet sich vor allem an Geschäftskunden. Sie haben für uns das grösste Umsatzpotenzial. Hier sind wir auch der grössten Konkurrenz ausgesetzt. Unsere wichtigen Kunden sollen deshalb auch über unsere umfassenden und guten Leistungen Bescheid wissen.

Briefe und mehr? Das „und mehr“ ist in der Werbung der letzte Notnagel, wenn man definitiv nichts mehr zu kommunizieren hat. Wenn man nämlich wirklich „mehr“ zu bieten hat, dann kann man das auch konkret kommunizieren. Was mehr? Zahnpasta? Pauschalreisen? Innendekorationen? Ist das eine Anspielung auf die Papeterie- und Kioskversuche in den Poststellen?

Und warum in aller Welt hat PostMail die Posttaube wieder ausgegraben? Gibt es eine altmodischere Verbindung zur Post als die Taube? Und damit will PostMail modern und dynamisch sein? Wohl kaum… Und irgendwie erinnert das Sujet mit dem Mauerdurchbruch eher an die Raiffeisen-Banken – wir machen den Weg frei!

Briefe und mehr